Die MPU Beratung und die bestmögliche Vorbereitung haben Sie mit uns

Gemeinsam stellen wir transparent alle Kosten zusammen, die auf Sie zukommen. In unserer sorgfältigen Erstberatung erhalten Sie einen ganzheitlichen Überblick über die MPU

  • Das Explorationsgespräch mit dem Verkehrspsychologen
  • Die ärztliche Untersuchung bei der MPU
MPU Beratung

Das Gespräch mit dem Verkehrspsychologen

Während dieses Gesprächs werden unter anderem die entscheidenden Fragen geklärt, ob der Proband zukünftig ein Fahrzeug unter dem Einfluss berauschender Mittel führen und/oder sich an die verkehrsrechtlichen Vorschriften halten wird.

Mit der anlassbezogen psychologischen Untersuchung arbeitet der Verkehrspsychologe die Fragestellung der Fahrerlaubnisbehörde, sprich Führerscheinstelle, ab. Fiel der Proband mit Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr auf, hat der Verkehrspsychologe die Frage zu klären, ob eine Änderung der Einstellung stattgefunden hat.

Der Psychologe hinterfragt dazu die persönlichen Hintergründe und Ursachen der Fahrauffälligkeiten im Straßenverkehr um festzustellen

  • ob Veränderungen im Verhalten, sowie in den Einstellungen und Lebensbedingungen eingetreten sind
  • ob Strategien zur Vermeidung zukünftiger Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr zu erkennen sind, die mit großer Wahrscheinlichkeit auch angewandt werden
Bei Drogen- und Alkoholkonsum durchleuchtet der Psychologe die Konsumvorgeschichte, um den Schweregrad des Alkohol- oder Drogenproblems (Missbrauch oder psychische Abhängigkeit) diagnostisch zuordnen zu können.

Zudem prüft er, ob eine ausreichend stabile Verhaltensveränderung stattgefunden hat oder ob zu erwarten ist, dass der Proband erneut unter dem Einfluss berauschender Mittel im Straßenverkehr auffällig wird.

Eventuelle Straftaten werden grundsätzlich durch den Verkehrspsychologen thematisiert. Dabei geht es besonders um solche, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr stehen, oder hohes Aggressionspotential offenlegen. Hierbei geht es, ähnlich wie bei den Verkehrsdelikten, um die persönlichen Hintergründe und Ursachen der Straftaten, um Veränderungen im Verhalten, den Einstellungen und Lebensbedingungen und um zukünftige Vermeidungsstrategien.

Ohne eine fachlich fundierte MPU Beratung und Vorbereitung ist es schwierig, auf Anhieb ein medizinisch-psychologisches Gutachten mit positiver Prognose zu erhalten.

Die ärztliche Untersuchung bei der MPU

Die MPU umfasst eine ärztlichen Untersuchung. Der beauftragte Arzt, ein Verkehrsmediziner der Begutachtungsstelle BfF, untersucht den Probanden auf seinen Gesundheitszustand.

Der Mediziner klärt die Frage, ob gesundheitliche Einschränkungen, die sich auch auf die Fahreignung auswirken können, vorliegen. Sollte Alkohol- oder Drogenproblematik der Grund für die MPU sein, werden im Rahmen der medizinischen Untersuchung auch Urinproben oder Blutproben genommen . Ob und in welchem zeitlichen Umfang Laborbefunde mitgebracht werden müssen, kann in den Beratungsgesprächen geklärt werden.

In einem testpsychologischen Teil der Untersuchung werden verschiedene computergestützte Tests zur Reaktionsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit und Wahrnehmungsfähigkeit durchgeführt. Erkennt der untersuchende Psychologe, dass ein fahreignungsausschließendes Ergebnis des Probanden auf eine unzureichende Bedienung des Testgerätes zurückzuführen ist, kann der Psychologe ersatzweise anstatt eines computergesteuerten Reaktions- und Wahrnehmungstestes eine Fahrprobe in Begleitung eines Fahrlehrers zulassen. Jedoch ist dies mit  höheren Kosten verbunden, denn die sogenannte Beobachtungsfahrt muss extra bezahlt werden.

Das Explorationsgespräch mit dem Verkehrspsychologen

Jeder Proband sollte wissen, dass dem Verkehrspsychologen die über den Probanden in der Fahrerlaubnisbehörde geführte Akte vorliegt. Die Angaben des Probanden sollten schon mit der Akte übereinstimmen, allein schon, um nicht als unglaubwürdig eingeschätzt zu werden.

Darüber hinaus sollte auch jeder Proband wissen, dass der Verkehrspsychologe Fragen zu bestimmten Sachverhalten aus unterschiedlichen Perspektiven stellt. Hierbei stellt der Verkehrspsychologe unter Umständen fest, dass der Proband nicht ganz wahrheitsgemäß antwortet. Dies führt dann oft zu einer negativen Prognose – und damit letztendlich zu einen negativen Begutachtungsergebnis. Das Gespräch mit dem Verkehrspsychologen ist der aufwändigste Teil der MPU.

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